2018

Oper

DON QUICHOTTE AUF DER HOCHZEIT DES COMACHO

von G.Ph.Telemann, mit szenischen Implantaten von T. Winter. Die Oper Beteiligt waren professionelle Musiker, Sänger, Schauspieler, Tänzer sowie Laien (Chor der Baraockakademie, kleine Solorollen, Meisterschüler der Kreismusikschule Oberlahn / Theaterschule im Kalkwerk). Die szenischen Implantate von T.Winter. 

Don Quichottes beharren auf einer eigenen Realität ist ein theaterimmanentes Phänomen. Die Szenischen Implantate treten der Oper in Gestalt des Theaterpersonals (Assistent*in, Kostümbildner*in, Regisseur*in, Autor*in, Logenschließer*innen, Bühnenarbeiter*innen) entgegen. Das oszillieren zwischen Opern und Theatralischem Personal verwischt die „Realitätsebenen“. Die große Vereinbarung zwischen Bühne und Zuschauerraum wird zum szenischen Material, ein emanzipatorischer, reflektiere Prozess setzt ein, macht das Publikum zum Mitspieler. 

Die zunächst banal erscheinende Liebesgeschichte um Quiteria und Basilio wird mit der anarchisch subversiven Kraft von Kunst und Liebe in Verbindung gebracht.